{"id":548,"date":"2022-04-18T13:56:23","date_gmt":"2022-04-18T13:56:23","guid":{"rendered":"http:\/\/eleniralli.com\/?page_id=548"},"modified":"2022-04-18T13:56:26","modified_gmt":"2022-04-18T13:56:26","slug":"thomas-meixner","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/eleniralli.com\/?page_id=548","title":{"rendered":"Thomas Meixner"},"content":{"rendered":"\n<p>0\u201922: (Eleni) du solltest dich vorstellen, eigentlich und du hast eine super spezielle Rolle in diesen ganze Projekt so\u2026 Ein bisschen \u00fcber diese, du bist der einzige eigentlich der \u00fcber diesen Pro, Nachbauprozess sprechen kann. \/\u00dcberhaupt was wei\u00df, ja. Ja.<br>(Eleni) und eigentlich ja, ich wei\u00df nicht, dann w\u00fcrde es sch\u00f6n wenn du Partch Instrumente zeigst und was hast du verbessert inzwischen, was denkst du was hat nicht funktioniert \/ich habe gar nichts verbessert, ja gucken wir dann, gucken wir dann. Also erstmal kurz vorstellen? \/ Ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>0\u201957: Gut, also ich hei\u00dfe Thomas Meixner, ich bin Schlagzeuger vom Beruf, habe in K\u00f6ln Schlagzeug studiert und habe eigentlich sehr fr\u00fch angefangen in den Bereich zeitgen\u00f6ssischen Musik zu arbeiten, also das was Komponisten heute schreiben, einfach weil das f\u00fcr mich als Schlagzeuger auch wirklich das spannendsten Feld war wo ich das Gef\u00fchl hatte da kann ich am meisten beitragen, zu dieser, im Prinzip, [Vorschau]. Und immer wieder aufbrechen von verkrusteten Strukturen in diesem Neuen Musik Bereich. Ich habe dann schon ganz fr\u00fch angefangen, schon w\u00e4hrend dem Studium eigentlich f\u00fcr mich selbst Instrumente zu bauen. Aus finanziellen Gr\u00fcnden aber auch weil wenn ich ins Gesch\u00e4ft gegangen bin, gemerkt habe, dass da im Grunde genommen nur, eigentlich fast ausschlie\u00dflich Plastikinstrumente verkauft werden ja von amerikanischen Firmen, die f\u00fcr [Pop\/Poupen]musik gedacht sind und da gibt es dann zum Beispiel wenn man jetzt Holzbl\u00f6cke kauft, ich habe jetzt grade kein hier, aber es sind so lange [Holzkl\u00f6tze] mit einem Schnitt drin, mit einem sehr kurzen Klang. Wenn ich da jetzt aus dieser F\u00fcnfer Reihe ein kaufen w\u00fcrde, dann ist es genau das gleiche Instrument was noch hunderte andere Leute auf der Welt spielen. Mit genau dem gleichen Klang. Aus Kunststoff. Unzerst\u00f6rbar, da kann man also wirklich sehr laut drauf spielen, aber f\u00fcr mich, vollkommen ungeeignet, allein vom Klang schon. Dann habe ich immer gedacht, das muss irgendwie besser gehen, und dann habe ich auch in der Folge, habe ich f\u00fcr mich eigentlich sehr sch\u00f6ne Instrumente gebaut, die ich auch benutzt habe. Und das Ganze hat aber noch weitere Kreise gezogen, weil im Grunde genommen durch die Zusammenarbeit mit vielen Komponisten hat sich dieses bauen noch ganz enorm ausgeweitet, also es ist \u2026 Die Komponisten haben das dann wahnsinnig gesch\u00e4tzt, dass sie zu mir kommen konnten und sagen konnten \u201edu, an der Stelle h\u00e4tte ich gerne ein tiefen Holzklang\u201c und dann habe ich gedacht \u201etiefer Holzklang\u201c ein anderer Schlagzeuger w\u00e4re dann ins Regal gehen und dann irgendwie ein Tempelblock rausziehen, er macht dann Poc und ist das mein tiefer Holzklang. So kann man das machen. Ich finde es aber nicht gut, das so zu machen. Und bin dann einfach in die Werkstatt gegangen und habe dann geguckt ob nicht einen tiefen Holzklang bauen kann und so ging das mit ganz vielen Dingen und das wurde nat\u00fcrlich auch mit gro\u00dfer Begeisterung von den Komponisten und Komponistinnen honoriert.<\/p>\n\n\n\n<p><br>3\u201918: den gro\u00dfen Holzklang, den k\u00f6nnen wir [auch] gleich noch filmen, der ist da oben im Regal. Ich werde ihn nicht drunter holen aber\u2026 das du ihn auf dem Video hast. Ja. Und. Dies\u2026 Diesen ganzen Bauaktivit\u00e4ten habe ich im Prinzip die ganze Zeit w\u00e4hrend meiner beruflichen T\u00e4tigkeit als Schlagzeuger gemacht, also neben den Proben, neben den Konzertreisen, neben den Konzerte, wenn ich zu Hause war, dann, in der Werkstatt verschwunden und hatte eigentlich immer neue Ideen und ich habe auch noch viele Ideen. Und dann gab es irgendwann ein Zeitpunkt, da kam die Anfrage von der Musikfabrik \u201ewir wollen\u2026 wir haben ein gro\u00dfes Projekt vor, Ruhrtriennale mit dem Hauptwerk von Harry Partch.\u201c Den Name Harry Partch war mir schon bekannt, ich hatte bei Johannes Frietsch an der Musikhochschule in K\u00f6ln, gab es eigentlich f\u00fcr den Komponisten eine zweisemestrige Vorlesung Mikrotonale Musik und weil mich das interessiert, bin ich hingegangen und da war Partch auch ein gro\u00dfes Thema und es sind auch einige seine Studenten nach Amerika gefahren um die Instrumente anzuschauen und ich glaube das zum Beispiel [Volker Staub], ein Komponist aus der N\u00e4he von Frankfurt auch Instrumente nachgebaut hat von Harry Partch. So gesehen war ich damit schon relativ vertraut und auch mikrotonale Musik ist jetzt nicht was in unseren Bereich irgendwie ungew\u00f6hnlich ist, es findet beinahe t\u00e4glich statt. Ja. Und dann kam, dann war eben die \u00dcberlegung, wie, wen fragen wir um das zu machen, diese ganze Instrumente hier zu bauen, also wer kann das \u00fcberhaupt machen? Und dann ist der Dirk, weil er wusste, dass ich sowas mache, ist er auf die Idee gekommen mich zu fragen. Ja. Und bl\u00f6d wie ich bin habe ich gesagt \u201eja das mache ich\u201c, obwohl ich \u00fcberhaupt keine Ahnung hatte, ob ich das \u00fcberhaupt kann. Ich hatte \u00fcberhaupt noch ganz wenige Saiteninstrumente gebaut, es ging immer um Schlaginstrumente. Ich wusste nicht ob ich das \u00fcberhaupt schaffen kann, zeitlich\u2026 und das ist dann am Ende so raus gekommen, dass ich [irgendwo] genommen in dieser Zeit, wirklich zwei Jahre lang mindestens zw\u00f6lf Stunde am Tag gearbeitet habe, aber wirklich mindestens und auch Samstag, Sonntag, durch und zwar nach einem Plan den ich mir gemacht hatte, den ich auch nicht unterbrechen durfte. Also jede zeitliche Verz\u00f6gerung hat das ganze Projekt extrem gef\u00e4hrdet. Ich habe aber trotzdem einige Sachen die ich schon gebaut hatte auch mal wieder weg geschmie\u00dfen, weil ich gemerkt habe \u201edat ist nichts\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p><br>5\u201950: Und am Ende war es so, dass ich am Tag der Premiere von <em>Dellusion<\/em> im Bochum von dem Instrument was ich spiele die letzten, das sind so Bambusr\u00f6hren drin, wir werden es sp\u00e4ter sehen, im Prinzip die letzten R\u00f6hren noch reingeschoben habe. Ich habe auch dort in der gro\u00dfen Halle wo die, wo diese Produktion war, hatte ich noch meine ganze Werkstatt aus K\u00f6ln hingefahren. Ich habe eigentlich immer, neben der Proben, Probe zu Ende, viertel Stunde Pause, zak, ab in die Werkstatt gerade noch ein paar Sachen machen und so\u2026 Habe ich am Tag der Premiere eigentlich mein Instrument gerade erst fertig gehabt, also das hat wirklich auf der letzten Sekunden hat es dann, ist es dann [eingeleistet]. Unter gro\u00dfen pers\u00f6nlichen Opfern. Gut, also mittlerweile habe ich mich ein bisschen erholt aber es sind nat\u00fcrlich schon Spuren geblieben. Diese ganze Arbeit w\u00e4re in der Form, mit der Anstrengung nicht m\u00f6glich gewesen, wenn ich nicht die ganze Zeit \u00fcber die Dauer der Bauarbeiten das Gef\u00fchl gehabt h\u00e4tte, dass alles was ich da mache von der Musikfabrik und von den Musikern der Musikfabrik hochwillkommen ist. Also da war in der Ma\u00dfe ein Enthusiasmus und immer wenn ich was fertig hatte, habe ich es gebracht und gro\u00dfe Begeisterung und das hat mir nat\u00fcrlich wahnsinnig viel Energie auch gegeben, da dieses Projekt zu Ende zu machen. Jeder Andere h\u00e4tte wahrscheinlich nach drei Monate gesagt \u201ene, ich mach Schluss, sucht euch jemand anderes\u201c. Weil es ist schon monumental irgendwie. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>7\u201827: (Eleni) Und wie hast du das eigentlich gemacht, wie hast du Material ausgew\u00e4hlt? Hast du nur auf das Buch von Partch konzentriert oder hattest du eigene Ideen \u00fcber das [\u2026] Resultat? Oder \/ja also \/ was praktisch w\u00e4re heutzutage, zum Beispiel du bist ein Schlagzeuger und du wei\u00dft, dass du vielleicht, das ist wenig oder das musikalisch machen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>7\u201953: Ja also der Auftrag war, wurde an mich schon so durchgereicht, dass die Instrumente sollten wirklich genau, im Prinzip genaue Kopien sein von den originalen Instrumenten. Auch was die Holz, verwendete Holzsorten angeht. Und dann waren nat\u00fcrlich schon einige Planungen n\u00f6tig, also um\u2026 Es wird in diesen Instrumenten wird viel [Rezidaholz] verarbeitet, was man in Kanada oder Nordamerika [fehlt]. Und allein dieses Holz nach Europa zu bekommen war ganz, ganz schwierig. Also da musste ich hier von, praktisch einer von, aus der Verwaltung musste eine Holzhandelsgesellschaft gr\u00fcnden, dann war, habe ich wahnsinnig lang gewartet auf das Material wenn es beim Zoll liegt und noch auf Sch\u00e4dling untersucht werden muss und so, weil zwischen den USA und Europa gibt es halt ganz, ganz schwierige Zollbestimmungen. Und Ja klar, ich musste da meine ganze Werkstatt erstmal aufr\u00fcsten, also da ging, da war einiges zu planen und diese Instrumente\u2026 Es gibt ja das Buch von Partch, also ich habe das Buch von Partch nat\u00fcrlich gehabt, da sind eigentlich schon ganz genaue Beschreibungen auch gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig von den Instrumenten drinne. Aber es war nat\u00fcrlich unerl\u00e4sslich dann mal nach Amerika zu fahren, die Originale anzuschauen und auch zu bespielen. Und das habe ich gemacht. Ich hatte dort zweieinhalb Tage Zeit alle Instrumente zu vermessen, zu fotografieren, zu bespielen und alle Ma\u00dfe zu nehmen. Bei Ma\u00dfnehmen hatte ich Hilfe von, ja studentische Hilfskr\u00e4fte von der Universit\u00e4t dort und wir haben tats\u00e4chlich einige Instrumente, also diese gro\u00dfe Khitarra, das Saiteninstrument, da haben wir einfach in der Eile gro\u00dfe B\u00f6gen Pergamentpapier drauf gelegt, mit einem [Eding] abgezeichnet und dann mit der Schieblehre die ganze Ma\u00dfe dann \u00fcbertragen, dass ich zu Hause das wieder ausrollen konnte. Ja das waren einfach Planungen, die waren unerl\u00e4sslich. Leider habe ich dann festgestellt, dass gerade bei dieser Khitarra 1 die Ma\u00dfe alle so inkonsistent sind, dass ich danach \u00fcberhaupt gar nichts sehen konnte, also ich wusste gar nicht wie ich jetzt anfangen soll, ich konnte mit dem Plan im Prinzip nichts anfangen. Und deswegen haben wir von diesen zwei sehr gro\u00dfen Saiteninstrumenten haben wir noch Cut-Zeichnungen machen lassen, also mit dem Computer, damit dann wirklich die Abst\u00e4nde die gleich sein sollen auch wirklich gleich werden und so das h\u00e4tte man nach den dort genommenen Ma\u00dfen, h\u00e4tte man das einfach nicht rekonstruieren k\u00f6nnen. Im Grunde genommen sind die Dinger total schief und [promana]. Auch die Originalinstrumente. Es kann auch gut sein, dass sich das auf dem Klang positiv auswirkt. Das wei\u00df ich nicht. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>10\u201940: (Eleni) denkst du das es Unterschiede gibt zum Beispiel wenn du ein Instrument fertig hattest am Ende und das gespielt, hattest du gedacht \u201ehum, das klingt ein bisschen\u2026\u201c \/ nicht so gut \/ Na schw\u00e4cher als Partch zum Beispiel, identischs Instrument, ich w\u00fcrde nicht sagen, dass \/<\/p>\n\n\n\n<p><br>10\u201957: ne, dass hatte ich eigentlich nicht, also ich hatte nie das Gef\u00fchl, dass die Instrumente die ich gemacht habe, ich hatte eigentlich immer das Gef\u00fchl, dass die Instrumente besser klingen als die Originalinstrumente, weil die auch schon sehr kaputt sind. Die sind nat\u00fcrlich durch die Transporte, ich meine die haben dann da, auch mit wenig finanzielle Ausstattungen, haben die ein paar Konzerte dort hingelegt in Kalifornien, das bedeutet aber dass man so Instrumente alle im Prinzip auf eine, auf eine LKW hinten drauf macht und dann gerade drei\u00dfig Kilometer f\u00e4hrt und [dann will alles] abzulagern also das\u2026 Sch\u00e4den sind dann eigentlich nicht zu vermeiden. Wir haben jetzt f\u00fcr jede diese Instrumente haben wir gro\u00dfe [Flightkisten], wo die [\u2026] Stoff reinkommen und dann k\u00f6nnen sie auch mal auf dem Schiff fahren,\u00a0 es ist kein Problem. Aber aus dem Grund sind im Prinzip die Instrumente die wir jetzt hier haben vom Klang ja schon sehr gut. Ich k\u00f6nnte mir aber vorstellen, dass man den Klang noch deutlich verbessern kann. Es gibt schon ein paar M\u00f6glichkeiten. Aber es war ja die, erstmal die Vorgabe, die Instrumente im Prinzip genaue Kopien sein sollen. An Stellen wo ich gedacht habe, ne es ist wirklich nicht gut, da habe ich aber trotzdem Sachen ver\u00e4ndert. Meistens im Innenleben des Instruments, also dass es von au\u00dfen nicht zu sehen ist.<br>12\u201907: (Eleni) kannst du ein Beispiel nennen?<\/p>\n\n\n\n<p><br>12\u201910: Ich k\u00f6nnte zum Beispiel, naja ich meine das ist, die ganze Ma\u00dfe von der Khitarra 1 wenn wir bei der Khitarra 1 bleiben, dann Ja [\u2026] Instrument, bei dem Originalinstrument \/ ich komme gleich \/ ist zum Beispiel hier, ist so Aluminiumprofil eingearbeitet, was so Partch vermutlich irgendwo gefunden hatte\u2026 Ja und dieses ganze, dieser ganze Apparat hier oben musste viel, musste viel steifer werden. Dann habe ich die Anordnung von den Saiten hier ge\u00e4ndert. Das ist im Original glaub, gucken sie glaube ich alle zur gleichen Seite. Das h\u00e4ngt damit zusammen mit der Seitenf\u00fchrung hier unten und um den Druck hier auf den Steg \u00fcberall gleich zu haben, hat sich das irgendwann so ergeben, dass es besser ist, wenn die andere Seite auch auf die andere Richtung zeigt, aber es w\u00e4re auch anders denkbar. Dann ist bei Partch im Grunde genommen diese ganze Konstruktion anders. Er hat einfach Saiten, zwei Saiten genommen, hat die aneinander geknotet und hat das dann da unten wiederfestgeknotet. Hier [f\u00e4r] habe ich eine stabilere Variante gesucht die auch \u00fcber die L\u00e4nge sich nicht so stark dehnt, wenn man die Saite sehr lang macht, haben die auch in dieser Richtung nochmal eine Ausdehnung die sich eher negativ auf dem Klang auswirkt. Ja es sind so ganz viele Kleinigkeiten. Hier ist es leider von den Interpreten, sind so Lichter aufgeklebt worden, weil man dann, wenn die Beleuchtung auf der B\u00fchne schlecht ist, kann hier ganz viel Schatten sein und dann sieht man, sieht man das nicht mehr, also das ist\u2026 Ja. Ist nur das eine Beispiel\u2026 Ja. Oder, es gab hier eine Verbesserung beim Blow, beim Cryed Chord, das ist dieses Instrument mit einer Saite. Dicke Saite drauf, Klaviersaite, hier oben befestigt und da unten l\u00e4uft sie so rum um so, so ein R\u00e4dchen und hier auf der R\u00fcckseite ist ein Hebel, da kann man das R\u00e4dchen drehen (er spielt) und dann (er spielt) [glissandiande] T\u00f6ne anspielen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>14\u201925: Bei dem Originalinstrument ist hier bei diesem Hebel ziemlich umst\u00e4ndliche Konstruktion und Holz was nach da geht und dann Holz was nach hier vorne geht um hier einen Zeiger zu haben, also bei Partch war hier eine Skala und dann ging dieser Zeiger ging hier lang wenn man diesen Hebel bewegte. Ging das so nach da und konnte man hier Markierungen machen, das habe ich einfach anders gel\u00f6st, weil es ist im Grunde genommen nicht so geschickt ist. Aber wir haben jetzt hier die Skala hier auf so einen durchscheinenden Kunststoff und hier unten haben wir ein klein Laserpointer. Der hat, heute funktioniert er nicht, ich wei\u00df nicht warum, muss ich reparieren, aber man kann ihn jetzt so einstellen, dass der tiefste Klang dann hat man hier ein klein roter Punkt und mit der Bewegung von dem Hebel wandert der Punkt dann einfach hier weiter und man kann dort sich eine kleine Skala eintragen. Ja. Schien mir irgendwie praktischer. Ja. Dann gibt\u2019s Marimba Eroica. Da ist v\u00f6llig klar, die Resonatoren von den zweit, kleineren Tasten, Klangplatten, die sind von der Gr\u00f6\u00dfe her ausreichend, also hier das Luftvolume was da drin ist passt wunderbar um den Ton sch\u00f6n zu haben. Aber die sind zu klein. Die sind genauso gro\u00df wie die Resonatoren von Partch, aber eigentlich m\u00fcsste der hier, es ist \u00fcbrigens die gr\u00f6\u00dfte Marimbaphonplatte der Welt, oder die Zweite, der musste etwa sechseinhalb Kubik, glaube ich, gro\u00df sein um diesen Ton danach auch optimal zu verst\u00e4rken. Ja. K\u00f6nnte man machen aber dann h\u00e4tte man hier ein riesen Kaste, das Ganze ist ja auch mit Transportaufwand verbunden. Ich hatte schon \u00fcberlegt ob man die Kasten, K\u00e4sten so konstruieren kann, dass man es irgendwie aufmacht und die Anderen dann rein schiebt und so, aber das ist alles\u2026 Ist doch sehr aufw\u00e4ndig. Ja und dann [gibt\u2019s wie bei Partch gibt\u2019s]\u2026 Das sind im Grunde genommen nur D\u00e4mpfer damit hier diese Seitenwand nicht so anf\u00e4ngt zu schwingen von dem extremen Druck von der Platte. Das es einfach steif bleibt. Idealerweise, das schreibt Partch auch in seinem Buch, dann w\u00e4re diese Resonator aus Beton. Das Beste w\u00e4re eigentlich ein Loch im Boden und da drunter ein passen gro\u00dfe, passen gro\u00dfer Raum und ganz [stark] und dann w\u00fcrde man den Klang extrem noch verst\u00e4rken k\u00f6nnen. Es ist nat\u00fcrlich sehr tief, es sind 18 Herz, also das ist noch unter dem, unter dem tiefsten Klaviert\u00f6nen\u2026 Ja. Das sind so ein paar kleine \u00c4nderungen, ich meine es\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><br>17\u201909: Auch hier bei diesem Instrument, man, man muss ja gucken, dass man ein Baum findet wo man das so anordnen kann wie das, wie es\u2026 Partch hat das erst montiert, dann hat er daf\u00fcr geschrieben, das hei\u00dft diese ganzen Bewegungen funktionieren dann gut wenn die Glocken auch so h\u00e4ngen wie sie im Originalinstrument h\u00e4ngen. Aber jetzt sehen wir mal ein Baum, der das auch so erlaubt. Also da hatte ich dann endlich diesen Baum gefunden, aber die Instrumente die wir hier h\u00e4ngen haben, sind viel gr\u00f6\u00dfer und viel schwerer als die von Partch. Also das ist auch ein statisches Problem hier, das Ganze tendiert ein bisschen dazu ganz leicht umzufallen\u2026 Naja und das dann in die Marke zu bringen und es sieht ein bisschen anders aus als das Partch Instrument, aber wir haben hier kr\u00e4ftigere Kl\u00e4nge von den Glocken her. Ja und dann bin ich sehr froh wenn dieser Ast nicht kaputt geht, weil wieder so ein Ast suchen, der das auch wieder so erlaubt das alles zu h\u00e4ngen\u2026 Damals war gerade Sturm gewesen in K\u00f6ln und da war im Brunnenstreifen, in der N\u00e4he habe ich gesehen, von den [Rubinienb\u00e4umen] ganz viele gro\u00dfe \u00c4ste runtergebracht und dann habe ich mir ein Wagen geliehen und hab halt irgendwie den ganzen Wagen vollgeladen mit so gro\u00dfen, gro\u00dfen \u00c4sten und habe die dann zu Hause auf dem Parkplatz aufgestellt und habe mir \u00fcberlegt welcher k\u00f6nnte es sein. Dann entrinden, abschleifen\u2026 Es war schon trocken das Zeug weil es so alt ist, altes Holz was so runter gebrochen war. Das war schon mal gut. Ja. Also es ist immer viel Arbeit gewesen, ob, man wusste zu dem Zeitpunkt wo man die macht noch genau ob dieses Teil auch wirklich so verwendet werden w\u00fcrde und ob es vielleicht doch nochmal anderes St\u00f6ckchen sein muss. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>18\u201956: Dann gibt\u2019s die zwei tiefe Glocken. Im Original sind sie aus\u2026 von Propeller Flugzeug, man kennt das vielleicht, Propeller vorne, dann haben die vorne so eine Nase drauf, die in der Mitte sich mitdreht mit dem Propeller, und diesen Nasen, die hat er von irgendeinem Flugzeugfriedhof, den es ja da in Amerika, gibt es glaube ich ein paar, hatte er gekauft und umgedreht geh\u00e4ngt, das [\u2026] ungef\u00e4hr so, ein bisschen so parabellf\u00f6rmige, sehr, sehr d\u00fcnnen Aluminiumk\u00f6rper. Zwei verschiedene Gr\u00f6\u00dfen. So was ist unm\u00f6glich zu bekommen, es sei dem man bittet einen Lampenersteller das auf seine Maschinen schnell zu machen. Das gibt ja so Metallformer, die k\u00f6nnen das machen aber wir haben uns jetzt mit den Aluglocken gemacht, ich hatte vorher Stahlbeh\u00e4lter aber wollte doch den Aluminiumklang ein bisschen n\u00e4her kommen und als die ersten kaputt gingen habe ich dann aus Alu die Becher geholt. Der eine musste verl\u00e4ngert werden, ich w\u00e4re sonst nicht auf den Ton gekommen, also hier ist was drangeschreist nochmal aus Alu und dann wieder geschlitzt. (er spielt) Ja. Also es sind so kleine Ver\u00e4nderungen drin, einfach auch aus dem Grund, weil man das hier nicht kriegen kann, nicht bekommen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><br>20\u201918: das betrifft auch hier dieses Spoils of war. Hier h\u00e4ngen ja im Originalinstrument so kleine Kartuschen also kleine Granatenh\u00fclsen von, von einem amerikanischen, vom amerikanischen Milit\u00e4r, so aus der Zeit Zweiter Weltkrieg ungef\u00e4hr. Dieses Material kann man in Amerika kaufen aber ist au\u00dferhalb, also au\u00dferhalb der Staaten zu exportieren ist es strengstens verboten. Es empfiehlt sich auch nicht, weil die meistens mit irgendwelchen alten Springstoffchemikalienresten auch, es ist ungesund\u2026 Ja, auch hier habe ich im Prinzip Glasflasche, so Sauerstoffflaschen, die sind etwa so lang, dann mit der [Flex] abges\u00e4gt. Ich habe mit der F\u00fcllung Maschine gebaut, weil das muss dann, tats\u00e4chlich genau winklig, recht winklig geschnitten werden, sonst hat man an verschiedenen Stellen eine unterschiedliche Tonh\u00f6he und bei den kommt jetzt drauf an (er spielt), da die sehr eng beinander liegen, war das schon wichtig, dass sorgf\u00e4ltig zu arbeiten. Vom Klang her sind auch die kr\u00e4ftiger. Ja. Auch das eigentlich, die Konstruktion hier unten, die sieht im Original auch anders aus, das ist viel umst\u00e4ndlicher zu spielen. Das sieht jetzt irgendwie abenteuerlich aus, aber es erlaubt jetzt praktisch mit so zwei Pedalen ziemlich bequem dieses (er spielt) Instrument zu spielen. Also man hat ja dann\u2026 Normalerweise beim [Flexer] Ton w\u00fcrde man mit der Hand hier dr\u00fccken (er spielt) und bei Partch braucht man aber diese Fu\u00dfpedalen, die zwei werden immer zusammen bewegt, auch beim Originalinstrument. Und da diese Bleche einen bestimmten Ambitus haben m\u00fcssen, f\u00fcr die St\u00fccke von Partch, muss also die L\u00e4nge, also man muss praktisch das einmal einrichten, dass es genau die richtige, den richtigen Ambitus abfahren kann, ja. Auch bei zwei Blechen, wenn man gleich zieht, das, die verhalten sich unterschiedlich aber der einen macht nur so ein Ambitus, der anderen macht in der gleichen Zeit so ein Ambitus, muss man das irgendwie so\u2026 es ist relativ viel einzurichten bis es funktioniert. Ja. Ja. Das hast du glaube ich alles schon mal aufgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>22\u201945: (Eleni) darf ich fragen, was f\u00fcr Feedback du von den Musikern hattest, als du fertig war mit diesem Projekt? Waren sie zufrieden? Hatten Sie \/ ja sie waren zufrieden, ich glaube sie waren ganz gl\u00fccklich. Weil auch\u2026 es ist\u2026 es ist einfach eine tolle Erfahrung wenn man jetzt, sagen wir mal, man spielt Geige, und kann dann mal ein anderes Instrument noch dazu lernen, man hat die Gelegenheit das so auf die B\u00fchne zu spielen und so, und dann auch noch so Instrumente die im Grunde genommen so freundlich auf sind zu den Interpreten, also wie es geschrieben ist und Partch hat ja auch dieses, diesen Begriff gepr\u00e4gt von der \u201eCorpo Reality\u201c, also dieses [Ranwachsen] an den Instrumenten und, dass die Instrumente ganz bestimmte Bewegung, ganz bestimmte K\u00f6rperlichkeit erfordern\u2026 Ich glaube das war dann schon, das ist einfach eine ganz tolle Erfahrung f\u00fcr, f\u00fcr ein Musiker, also wenn man normalerweise auf einem Stuhl sitzt und vielleicht immer so spiel, dass man einmal so ein Instrument spielen kann, wo man, wo man so machen muss\u2026 Ja. Das war nat\u00fcrlich teilweise auch extrem hart, also es gibt Partien die sind wahnsinnig schwer und es gab auch ein paar Leuten die echt, also eine schwierige Situation erlebt haben in dieser Produktion. Wo es richtig ernst wurde. Aber im Gro\u00dfen und Ganzen ist das glaube ich eher so mit, mit Happyness ganz gut umschrieben. Ja. Und nat\u00fcrlich waren die Musiker auch immer gespannt, ob es klappen w\u00fcrde, ob der Meixner das schafft und so. Ja. Und haben nat\u00fcrlich auch mitbekommen wie viel kaputt ich in der Zeit war, einfach wegen Schlafmangel. Weil da war kein Nachlassen m\u00f6glich. Da auch nicht krank werden m\u00f6glich oder so. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>24\u201939: (Eleni) und hast du eigentlich irgendwas als Feedback bekommen, dass du nicht fr\u00fcher [\u2026] k\u00f6nntest, oder dass \/ dass ich fr\u00fcher? \/ dass du nicht wahrgenommen hast mit dem Instrument, zum Beispiel jemand spielt und merkt irgendwas hast du vielleicht, du hast ja wahrscheinlich alles vorgespielt bevor du das gegeben hast, oder? Mehr oder weniger.<\/p>\n\n\n\n<p><br>25\u201904: Ja es gab eine Situation, da hatten wir eben G\u00e4ste aus Amerika hier, die sich mit den Instrumenten auch sehr gut auskennen und auch St\u00fccke von Partch gespielt haben und da war gerade, war ich gerade so halbwegs fertig mit dem\u2026 Mit dem Harmonic Canon 1, das ist diese Kiste mit querlaufenden Saiten und da gibt es so eine kleine Rampe wo man den [Glasstab] so die Rampe aufziehen kann und beim raufziehen greift sich der Gla\u00dfstab die Saiten und spannt sie. Und bei dieser Saite ist auch wieder ein Umfang von einer Oktave n\u00f6tig. Und ich hatte aber nur eine Septime. Und ich wusste das aber gar nicht, dass die Oktave n\u00f6tig ist. Also um alle diese Details jetzt zu erfassen, h\u00e4tte ich ja praktisch alle St\u00fccke von Partch erst mal genau studieren m\u00fcssen und wer mal Partch\u2019s Noten gesehen hat, wei\u00df, wenn man die Noten in der Hand hat, aber das Instrument nicht dabei, dann ist es eigentlich, also das w\u00e4re zeitlich auch nicht zu leisten gewesen, ich kann jetzt nicht alle Partituren durchgucken und bei allen Instrumenten gucken ob alle was da steht auch wirklich funktioniert. Also da musste man ein bisschen ins Risiko gehen\u2026 Am Ende war das so, dass ich diese Rampe nochmal abgerissen habe und eine gr\u00f6\u00dfere drauf geklebt habe und dann war das gut. Aber dann musste nat\u00fcrlich erst mal jemand kommen, der gesagt hat \u201edu, Instrument ist sch\u00f6n, aber kannst du so nicht benutzen\u201c. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>26\u201936: (Eleni) und auch andere praktische Dinge betreffen der Form, zum Beispiel, das ist zu gro\u00df und ich kann den Dirigent nicht sehen, oder ich reiche nicht diesen Marimbast\u00fcck auf diesen Spoils of war?<\/p>\n\n\n\n<p><br>26\u201946: Also es gibt tats\u00e4chlich bei dem [Bo] ist es so, bei den [Boen] ist es die Gr\u00f6\u00dfe, die, die ei\u2026 die Gr\u00f6\u00dfe des Instruments es ist ein Problem. Partch schreibt in seinem Buch, dass er f\u00fcr die zwei untersten Reihen gerne gr\u00f6\u00dferen Bambusrohren genommen h\u00e4tte, das Originalinstrument besteht aus viel kleinen R\u00f6hren. Dann habe ich nat\u00fcrlich gedacht \u201egut, also wenn Partch das sch\u00f6n gefunden h\u00e4tte, dann nimmst du gr\u00f6\u00dferen Bambusrohre\u201c. Es hat jetzt aber zu Folge, dass das Instrument gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig sich ganz ordentlich in der Breite aufgepustet hat. Das ist jetzt 2,50 lang und ich glaube das Original ist nur 1,80 lang. Jetzt gibt\u2018s in den Noten so manche Stellen wo man im Prinzip so abwechselnd diese ganze Reihe von Rohren abw\u00e4rts spielt und dann da auf der anderen Seite gleich wieder weiter spielen muss und so. Und das sind jetzt, es gibt so drei vier Stellen die ich gehabt habe wo ich dann eben ein Ton mal weg lassen muss, weil sonst die Zeit dann zu knapp ist und beim Originalinstrument w\u00fcrde das vielleicht gehen. Es ist immer noch virtuose aber dann k\u00e4me man wenigstens mit der Arml\u00e4nge k\u00e4me [und w\u00e4re dann] theoretisch dahin, hier kommt mal nicht mal ins theoretisch dran, musste man ein ordentlicher H\u00fcpfe machen in einer Zehntelsekunde, das ist, ist bei 75 Kilos nicht so einfach. Aber sp\u00e4ter beim Spielen f\u00e4llt das nicht auf, wenn ich mal ein Ton weglasse. Das geht ja sehr schnell. Also tudutudutudutudutudu tudutudutudutudutudu und da spielen noch andere Leute, das kann mal ganz gut kaschieren, dass es sich so anh\u00f6rt, als ob es durchgelaufen wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><br>28\u201920: (Eleni) was spielst du eigentlich?<\/p>\n\n\n\n<p><br>28\u201923: Ich habe meistens das Bo gespielt, weil das Bo war das Instrument wo mir die Amerikaner gesagt haben \u201efang mit diesem Instrument an, du sonst kriegst du eine mega Krise\u201c. Habe ich nat\u00fcrlich nicht gemacht, weil es war klar, ich sollte das Bo spielen. Habe ich gedacht, jetzt mache ich erstmal alle Instrumente f\u00fcr die Anderen, deswegen blieb das Bo dann am Ende \u00fcbrig. Was vielleicht gar nicht so schlecht war, weil ich hatte dann, ich konnte mich darauf dann konzentrieren in den letzten, in den letzten Wochen. Dann habe ich mal den Gourd Tree gespielt, ich habe auch Bassmarimba oder Marimba Eroica gespielt. Ja auch des, auch das \/Gl\u00fchbirnen \/ [\u2026] [Wassermarimba]\u2026 Ja. Ja. Also es sind schon, ich schon ein bisschen so rumgegangen, ich glaube die anderen Spieler haben dann auch schon mal zwei oder drei Instrumente jetzt mittlerweile gelernt. Ich w\u00fcrde eigentlich ganz gerne hier den [\u2026] mal spielen, weil es ist wirklich ganz schwer zu spielen das Instrument eigentlich\u2026 Man, man spannt, da guck mal von unten, kommt man gut zu den Punkt den man will \u00fcber Kontrolle vom Geh\u00f6r. Wenn ich aber dann mich an den Punkt orientiere, also, es ist eine Unterschiede ob ich von unten an den Punkt dran fahre oder von oben runterkomme. Wenn ich von unten ranfahre, bin ich da, komme ich von oben, fahre ran, dann ist der, der Ton aber tiefer. Weil die Saite beim hochspannen und beim runter spannen sich anders verh\u00e4lt. Es hei\u00dft, man muss immer wissen \u201ekomme ich von oben dahin, muss ich ein bisschen h\u00f6her bleiben, na damit die Intonation wieder stimmt, weil die Intonation so fein ist und das, das interessiert mich schon das Instrument da. Bin ich aber bis jetzt noch nicht dazu gekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>30\u201923: (Eleni) weil du alle Instrumente kennst und eigentlich das ganze Material, kannst du irgendwie \/ was spielen? \/ was spielen w\u00e4re auch sch\u00f6n, aber ich wei\u00df nicht, irgendwas sagen, was du denkst, dass es, dass er gut gemacht hat, oder nicht gut gemacht hat, oder zu viel \u00fcberlegt, oder zu wenig, oder \u00fcberhaupt nicht \u00fcberlegt oder, ich wei\u00df nicht\u2026 W\u00e4hrend den Jahren [\u2026], ob er das gewisse Periode besser gemacht hat aus irgendwelche Gr\u00fcnde oder schlimmer oder gegen das Ende seines Lebens mehr konzentriert darauf war, oder er wusste alle Dinge die nicht funktioniert haben oder\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><br>31\u201905: ja also ich denke schon\u2026 Partch hat tats\u00e4chlich\u2026 er hat das wirklich richtig erforscht, also zum Beispiel diese Bambusr\u00f6hren zu stimmen, die L\u00e4ngen rauszufinden, rauszufinden welcher Durchmesser ist f\u00fcr welches Register irgendwie passend, das ist [un\u00e4hmlich viel Hand]arbeit wo man wirklich Jahren normalerweise braucht um das alles raus zu kriegen und der kannte sich wirklich sehr, sehr gut aus mit den Materialien und hat auch ein gutes Gef\u00fchl gehabt f\u00fcr diese ganzen Instrumente. Konnte die glaube ich auch selber sehr gut, klanglich sehr gut spielen\u2026 Und bei ihm war das glaube ich immer davon abh\u00e4ngig ob gerade Geldfragen war, ob er von irgendwem Geld kriegte damit er wieder irgendwas von seinen Ideen machen konnte. Weil dann war er ja auch die Lage, in der Lage Hilfe zu holen, also der hat dann nat\u00fcrlich auch mal ein Schreiner geholt und die Sachen s\u00e4gen lassen und Hilfe beim Zusammenbau von Instrumenten. Aber vieles eben auch total selbst gemacht und manche Instrumenten sind \u00fcber die Jahren gewachsen, dieses [\u2026] das hat urspr\u00fcnglich erstmal als Xylophon existiert und diesen ganzen Kasten hier mit den Flaschen, der muss irgendwann sp\u00e4ter dran gewandert sein und auch die zus\u00e4tzlichen Kappen die wir hier haben, die von Autoreifen, Hat Caps, sind auch sp\u00e4ter dran gewandert. Das sieht man auch ein bisschen hier, weil es tats\u00e4chlich hier so ein Anbau ist und auch das ist nochmal angebaut\u2026 Und\u2026 Er hat das gemacht wie das f\u00fcr ihn gerade ging, mit dem Material was er da gerade hatte. Also das ist schon in weiten Teil was man heute so, wie hei\u00dfen das, wenn man aus alten Sachen wieder was macht, anstatt was Neues zu kaufen\u2026 Upcycling, ja, oder so was. Ja.<\/p>\n\n\n\n<p><br>32\u201956: (Eleni) aber denkst du, dass es f\u00fcr ihn wichtig war, dass er das selber macht, egal wie oder w\u00fcrde er das, denkst du, lieber in irgendjemand geben als Arbeit? \/ Ne \/ wenn er \/ ich glaube das war total wichtig f\u00fcr ihn, das selbst zu machen. Er hatte ja auch keine Hilfe au\u00dfer den Leuten die sich jetzt gerade mal f\u00fcr zwei drei Jahren daf\u00fcr begeistern und ein bisschen mit tun bei ihm im Studio. Aber eigentlich war der komplett auf sich allein gestellt und er hatte konkrete Vorstellungen, wie die Instrumente da aussehen sollen, er h\u00e4tte glaube ich die Instrumente, wenn das Material nicht da gewesen w\u00e4re und Entscheidung angestanden h\u00e4tte, ein Instrument irgendwie anders aussehen zu lassen oder kleiner zu machen oder so, das h\u00e4tte er glaube ich nicht gemacht. Der wusste ganz genau wie er das haben will. Ich glaube, das ist schon ziem, das sind schon ziemliche Treffer so, auch gr\u00f6\u00dfenm\u00e4\u00dfig. Er wollte sicher, dass Bassmarimba auch so gro\u00df sah, er wollte, dass es so riesig auf der B\u00fchne steht, dass man auf eine gro\u00dfen Bank steigen muss und dann da oben die Zeremonienmeister da agiert. Es war glaube ich wirklich sein, seine Vorstellung. Oder die, die Glassglocken\u2026 v\u00f6llig klar, dass sie in einem sch\u00f6nen gro\u00dfen St\u00e4nder kommen und hinten auf der B\u00fchne zentral positioniert sind mit Licht und der Glanz und so. Ja. Und dann hat er genommen was, was es dort gibt, das [Rezida] kann man da total einfach kaufen, bei uns ist es ein bisschen schwieriger. Also ich kann nicht sagen, dass ich, dass ich auf Konstruktionsfehler, weil einfach falsch, falsch konstruiert, sondern, sondern eher Sachen wo man sieht, das ist im Prinzip aus Geldmangel so gearbeitet worden. Praktische L\u00f6sung finden f\u00fcr Probleme die man im Moment nicht bew\u00e4ltigen kann, wenn man nicht mal 15 Hundert Dollars raushauen mal eben auf die Schnelle. Also finde ich schon, [\u2026] finde ich schon total gut gemacht. Nat\u00fcrlich bei den Originalinstrumenten sieht man, dass st\u00e4ndig repariert wurde mit allen einfachsten Mitteln, in gro\u00dfe Eile meistens. Jetzt ist es ja so, dass die Instrumente praktisch museal sind. Jetzt tauscht man nicht mehr einfach irgendeine Leiste aus damit es wieder spielf\u00e4hig ist, sondern die Leiste ist im Prinzip die Leiste die Harry Partch da in der Hand gehabt hat und dran gebaut hat. Die wird jetzt nicht mehr abmontiert und wegschmei\u00dfen, also die Instrumente sind im Moment in so einem Stadium, die Originalinstrumente, wo man immer \u00fcberlegt, was restauriere ich jetzt wirklich, wie weit kann ich gehen, Spielf\u00e4higkeit wieder herstellen, ohne das Instrument eigentlich komplett damit kaputt zu machen. So gesehen ist es ganz gut, wenn wir hier einen Ersatz haben, der so, noch robust ist, noch.<\/p>\n\n\n\n<p><br>35\u201941: (Eleni) Und was denkst du \u00fcber die neue Kompositionen die f\u00fcr diese Instrumente entstanden sind?<\/p>\n\n\n\n<p><br>35\u201949: Ja super! Super tolle St\u00fccke! Eins nach dem Anderen! Auch die Kombination mit den anderen Instrumenten und\u2026 Es ist nat\u00fcrlich wie immer, die Komponisten haben alle eine extreme unterschiedliche Herangehensweise, es ist auch wieder so ein Blick auf so einen wahnsinnig weites Feld, das macht einfach unheimlich Spa\u00df, also das\u2026 Und es ist ja auch eine Leistung, man muss sich erst mal mit dem ganzen Kompositionssystem, mit dem Tonsystem und mit den Instrumenten wahnsinnig gut auskennen bevor man \u00fcberhaupt anfangen kann da gro\u00df zu schreiben. Also ich finde das schon toll, ich kann mich nicht erinnern, dass ein St\u00fcck, dass da ein St\u00fcck wirklich richtig, ja doch vielleicht eins, aber das sage ich jetzt nicht, aber, ansonsten ist das gro\u00dfartig, gro\u00dfartig was da f\u00fcr St\u00fccke gekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<p><br>36\u201936: (Eleni) und denkst du, dass die Instrumente passen mit traditionelle Instrumente?<\/p>\n\n\n\n<p><br>36\u201941: Ja warum denn nicht? Man kann ja die ganzen T\u00f6ne auf traditionelle Instrumente auch spielen. Also auf Streichinstrumenten. Also\u2026 W\u00fcsste jetzt nicht, warum\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><br>36\u201952: (Eleni) Von Klang her \/ Ja, man ist nat\u00fcrlich st\u00e4ndig [besch\u00e4f] mit Reibungen, bestimmte Tonh\u00f6hen kann man vielleicht auf bestimmten Instrumente in bestimmten Register nicht bekommen, so dass die, die Skala praktisch zerl\u00f6chert ist, dass man als Komponist einfach wissen was geht mit den Instrumenten\u2026 Aber sonst w\u00fcrde ich nicht, finde ich jetzt die Kombination mit\u2026 also herk\u00f6mmlichen Instrumenten wie wir die kennen, finde ich jetzt nichts Besonderes eigentlich. Halt es geht ja schon los wenn ich bei Kagel, in einem St\u00fcck wo Alle auf normalgestimmten Instrumenten spielen, wenn dann irgendwie ein afrikanisches Balaphon dazu kommt. Das ist ja schon total verstimmt und mischt sich irgendwie schr\u00e4g mit der Musik, also das finde ich jetzt\u2026 erstmal nichts Besonderes, das Besondere kommt dann, aber dann wenn man merkt die Komponisten haben da auch wirklich was mitgemacht. Das ist dann eigentlich sch\u00f6n, wenn man merkt, es ist richtig, haben wirklich \u00fcberlegt. Und trotzdem hat ja jeder sein, seine Pers\u00f6nlichkeit immer noch behalten. Also der Klaus Lang ist immer noch ein Klaus Lang St\u00fcck und Carola Baukohl ist immer noch wirklich ein Carola Baukohl St\u00fcck. Das Casper Johannes Walter St\u00fcck ist ein Casper Johannes Walter St\u00fcck. Also egal ob f\u00fcr ein normales Instrument oder f\u00fcr\u2026 Das kommt dann schon immer wieder so raus. Ob das gut ist oder nicht [wei\u00df ich] nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><br>38\u201917: (Eleni) Und k\u00f6nntest du irgendein Kommentar betreffend der Notation sagen? Wie war es f\u00fcr dich, hast du die eigentlich zusammen mit den Instrumentes anstudiert, das sp\u00e4ter gesehen, funktioniert das? [\u2026]ist das besser oder?<\/p>\n\n\n\n<p><br>38\u201931: Also bei mir war so, dass ich erst ganz sp\u00e4t eigentlich dieser Abschnitt im Buch gelesen habe, dieses Tonsystem betreffend und die die Notation betreffend und so. Ich bin wirklich, ich hatte nur Ma\u00dfe im Kopf und wusste, da m\u00fcssen wir irgendwie 44 Saiten drauf und war mit ganz anderen Dingen besch\u00e4ftigt, noch gar nicht mit Spielpraxis. Aber wie Partch das gemacht hat, ist h\u00f6chstpraktisch. Also die Art und Weise wie er die Notation gemacht hat finde ich h\u00f6chstpraktisch. Und man kann sie teilweise noch vereinfachen, habe ich auch gemacht bei, bei einigen St\u00fccken einfach noch wesentlich vereinfacht, besonders da, vereinfacht besonders da wo es um Wiederholungen geht und so, da kann man einfach zusammenfassen und raffen und raffen, oder wenn bestimmten Patterns, ja einfach v\u00f6llig klar, man kann das dann anders notieren, viel einfacher notieren. Man k\u00f6nnte aber nicht zur\u00fcckgehen, von dieser Notation k\u00f6nnte man diese Musik nicht mehr rekonstruieren, also es kann dann praktisch nur noch ich lesen. Aber Partch hat das total praktisch gel\u00f6st. Er hat f\u00fcr jedes Instrument, hat er genau \u00fcberlegt \u201ewie kann ich das am praktischsten aufschreiben\u201c und das ist meine ich, meine ich auch gut gelungen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>39\u201941: (Eleni) Nein ich, nat\u00fcrlich das ganze Repertoire kenne ich nicht, aber ich habe mehrere Versionen von selben St\u00fccken gesehen wo er verschiedene Notationsweise benutzt hat \/ ja\/ f\u00fcr dieselbe Instrumente und dann hatte ich gedacht \u201eok vielleicht gab es einige [\u2026] Grenze wo er nicht weiter kommen k\u00f6nnte und dann war er zum Beispiel zu Ann\u00e4hrung Schreibt\u00f6ne und dann wieder zu Ratios und dann Tabulatursystem und dann wieder zur\u00fcck und\u2026 Ich sehe, dass er das st\u00e4ndig ge\u00e4ndert hat, er ist auch nicht konsequent je nach Instrument \/ ja \/ es gibt\u2026 Und ich wei\u00df nicht ob er nur ausprobiert hat oder ob er eine Grenze, weil f\u00fcr mich zum Beispiel als teilweise Musiktheoretiker oder Komponist, ich habe nicht das Instrument und ich versuche irgendwas von der Musik zu begreifen und das ist manchmal unm\u00f6glich. Man soll die Ratios berechnen und dann sehen \u201eah 44 Saite, dieser Ton, diese Oktave, was stimmt, was passt zu der Harmonie nicht\u201c und das ist eine wahnsinnig gro\u00dfe Arbeit \/ ja \/ und er konnte die Musik, er hat auch selber gespielt, aber wenn man das heutzutage quasi auch musiktheoretisch rekonstruieren m\u00f6chte\u2026<\/p>\n\n\n\n<p><br>40\u201956: Ja dann m\u00fcsste ich jetzt nat\u00fcrlich auch genau nochmal in die Noten gucken und schauen an welche Stellen er welche Notation verwendet aber ich w\u00fcrde, [er hab] die Vermutung, dass es schon so ist, dass er Tabulatur verwendet, wenn, wenn es bei den Canons zum Beispiel, wenn er mit diesen beiden lange Schl\u00e4ge ganze Bereiche immer wieder spielt und dann die Notation von Einzelt\u00f6nen dann wirklich konventionell notiert und vielleicht mit der Ratios versieht, das ist aber in der Praxis\u2026 Das macht man zweimal und dann lernt man das auswendig, weil die Noten sind dann doch\u2026 Die sind nicht zum Lesen gedacht, die sind zum memorieren gedacht. Also man kann da nat\u00fcrlich von den Noten, man wei\u00df dann was da passiert, aber im Grunde genommen hat man das schon angenommen so zu sagen, man hat das so lange ge\u00fcbt bis die Finger wissen wo sie hin m\u00fcssen. Und ich w\u00fcrde vermuten, dass er dann von Fall zu Fall immer \u00fcberlegt hat, was ist denn hier gerade am praktischsten. Aber da kenne ich mich nat\u00fcrlich auch nicht so aus, also da musste man alle Note dann angucken um zu merken warum hat er da zwei Jahren vorher das dann denn so geschrieben und sp\u00e4ter das dann anders gemacht, dann w\u00fcrde man wahrscheinlich direkt sehen \u201eaha, klar, ist einfacher, schneller zu begreifen\u201c. Aber so ein Instrument wie Buhu, wenn ich da eine neue Stimme bekomme, dann bin ich Stunden lang damit besch\u00e4ftigt immer zu gucken \u201eaha, ah das ist der Ton, ok und das ist der\u201c, also man, das ist nach der vier, f\u00fcnf Jahren ich das Instrument spielen, ist das Lesen noch nicht schneller geworden. Weil man macht es ja nicht jeden Tag. Also wenn ich jetzt jeden Tag acht Stunden wie der Geige, auf seine Geige, acht Stunden auf dem Buhu spielen w\u00fcrde, dann w\u00e4re das irgendwann vielleicht anders, dann w\u00fcrde ich mit der Notation mich noch mehr anfreuen k\u00f6nnen, obwohl sie praktisch ist, obwohl ich nicht w\u00fcsste, wie man das anders notieren k\u00f6nnte. Auf eine praktische Art. Es ist immer noch so, dass ich das nicht vom Blatt spielen kann, also das kann man nicht vom Blatt spielen. Ich kenne keinen der das vom Blatt spielen k\u00f6nnen wollte, weil da muss man irgendwie jahrelang Notenlese\u00fcbung auf dem Buhu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>42\u201958: (Eleni) Und hilft es, wenn du der Klangresultat dazu hast, oder \u00fcberhaupt nicht?<\/p>\n\n\n\n<p><br>43\u201906: ja das hilft nat\u00fcrlich sehr, weil dann h\u00f6re ich sofort ob ich falsch spiele. Es, das h\u00f6rt man bei Partch sofort ob man falsch spielt. Es ist nicht in allen Musik so. Aber h\u00f6rt man wirklich sofort, wenn, wenn Falsche T\u00f6ne gespielt werden. Und es ergibt ja auch dann erst Sinn, wie immer. Eine einzelne, Einzelbegleitstimme zu spielen, es ergibt dann keinen Sinn f\u00fcr sich allein oder [dann] fehlen ja vielen Anderen noch. Aber eine Hilfe, man hat vorher schon ge\u00fcbt, man spielt ja schon eigentlich das Einge\u00fcbte und dann in der Probe merkt man \u201each so, das hat so seinen Sinn\u201c. Deswegen beim \u00dcben selbst hat man auch kein Klang im Ohr, da wei\u00df man ja immer nicht was da kommen soll. Deswegen kann es keine Hilfe sein. Sp\u00e4ter dann, wenn man mit den Anderen zusammen spielt, ist es nat\u00fcrlich schon\u2026 man lernt die St\u00fccke nat\u00fcrlich, man spielt sie oft, man kann es, im Grunde genommen wei\u00df man was jetzt gleich kommt. Es ist dann schon eine Hilfe. Ja. Aber beim \u00dcbeprozess nicht. \u00dcbeprozess ist einsam und manchmal auch m\u00fchsam.<\/p>\n\n\n\n<p><br>44\u201921: (Eleni) Und darf ich fragen wie es mit Schott, diese Kooperation gegeben ist, w\u00e4hrend des Prozess, nach dem Prozess, wieso haben die, wei\u00dft du das? \/ Da wei\u00df ich nichts dr\u00fcber \/ ok \/ Ne ne ich wei\u00df nur, dass es irgendwie die Idee gab im Zuge diese neue Einstudierung von allen Partch St\u00fccken, dass man eben auch ein neues Notenmaterial herstellt. Also erst mal gucken wo sind Fehler und, dass man korrigierte Sachen hat und so, weil man spielt ja[\u2026] immer noch aus dem Faksimile, so Kopien von alten Handschriften. Und es ist glaube ich, ich wei\u00df nicht ob schon Sachen verlegt sind von Partch dort, aber das haben sie wohl vor. Aber mehr wei\u00df ich [dar\u00fcber] aber nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><br>45\u201901: (Eleni) und du wei\u00dft nicht ob die Korrekturen gemacht haben [n\u00e4her] spielt von was \/ also meine Vermutung ist, dass die Begeisterung bei Schott erstmal da war, aber ich vermute mal, dass sie im Moment wo sie gemerkt haben \u201ehalt Stop, das kann ja nur der spielen, der auch \u00fcber die Instrumente verf\u00fcgt\u201c\u2026 Ja und das gibt ja in Europa, das gibt eigentlich nur die Musikfabrik die diese Instrumente hat, die werden vielleicht ab und zu die Noten ausleihen, aber sonst wird ja keiner diese Noten ausleihen und Notenmaterial zu herstellen kostet viel Geld, also es kann, ich kann mir gut vorstellen, dass den Verlag dann einfach gesagt hat \u201eJa das ist alles sch\u00f6n und gut, aber damit werden wir nichts verdienen\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><br>45\u201937: (Eleni) es gibt aber und es gibt Projekte in 2019 noch zwei St\u00fccke weiter so, ich vermute die wollen das\u2026 ok ich muss \/ ja es gibt, ich wei\u00df mittlerweile, dass in Australien, diese ganze Instrumente auch gebaut werden. Es gibt irgendwo eine Uni, also ich hatte auch eine Anfrage ob ich da mal kommen k\u00f6nnte, das hat\u2026 sie haben sich nicht mehr gemeldet. Aber ich kriege regelm\u00e4\u00dfig Emails, da gibt es jemand der hat angefangen Chromelodeon und er hat auch dieses Instrument mit den Gl\u00fchbirnen und stellt da regelm\u00e4\u00dfig Fragen, wie man was am besten macht und so. Ja. Und da werden dann irgendwann, wahrscheinlich in zehn Jahren haben sie dann alles [beisand] und werden nat\u00fcrlich auch Auff\u00fchrungen sein. Auch in Amerika gibt es nat\u00fcrlich Auff\u00fchrungen von\u2026 John Schneider macht wahnsinnig viel, hat auch selber Instrumente gebaut \/ aber er hat nicht, wie hei\u00dft dieser Ensemble \u201eJust a\u2026 strings?\u201c \/ keine Ahnung \/ Aber er hat nur ein Supset \/ Ja\u2026 ich glaube\u2026 Ja genau ich glaube er hat die alte Khitarra 1 die so ein Tischinstrument war und dann hat er, aber er hat ein Buhu gebaut, allerdings aus Kunststoff\u2026 Harry Partch h\u00e4tte sicher nicht gut gefunden, w\u00fcrde ich denken, so Plastikteile, aber gut. Ist unzerbrechlich, hat man kein \u00c4rger mit, ja das Bambusinstrument es geht ja dann \u00f6fter kaputt auch\u2026 Ja. Jetzt habe ich deine Frage vergessen.<\/p>\n\n\n\n<p><br>47\u201908: (Eleni) Nein eigentlich das war, ich wei\u00df nicht, dass\u2026 was du denkst f\u00fcr wichtig war, das Instrumental [\u2026]da, ob die beide komplett abh\u00e4ngig sind, weil es gibt immer diese Diskussion, dass man kann die Instrumente klanglich optimieren und dann vielleicht eine Khitarra anstatt zwei zu haben und alle T\u00f6ne drauf, man kann das Repertoire sehr wahrscheinlich mit weniger Instrumente spielen, oder gr\u00f6\u00dfte Teil des Repertoires.<\/p>\n\n\n\n<p><br>47\u201937: Also die Khitarras, die kannst du im Prinzip\u2026 du meinst eine Khitarra und alle T\u00f6ne die auf beide Khitarras drauf sind \/ ja \/ hast du das mal gerechnet und \u00fcberlegt? \/ ich, ich bin daran, aber das\u2026 Nein, meine, meine Frage ist ob man da was wirklich braucht, ob es nur um die T\u00f6ne geht, oder ob man wirklich die Strukturen braucht um diese B\u00fchnenpr\u00e4senz zu haben. Ob du denkst, dass es auch wichtig ist, ob er das absichtlich nicht gemacht hat, ein Instrument f\u00fcr mehrere St\u00fccke, zum Beispiel.<\/p>\n\n\n\n<p><br>48\u201912: Ja, also ich k\u00f6nnte mir gut vorstellen, dass wenn Partch in Konzert k\u00e4me wo seine Musik gespielt w\u00fcrde und da w\u00fcrde alles auf modernen, irgendwie angefertigten Instrumenten die das tun k\u00f6nnen, was er in seinen Noten verlangt, aber doch ganz anders aussehen und irgendwie elektronisch sind vielleicht auch noch, da w\u00e4re er glaube ich sehr frustriert. Weil da ganz viel von den was die Partch Musik im auch noch ist einfach weg ist, nur noch, nur noch praktisch die T\u00f6nen und das ist es glaube bei Partch nicht, also da ist nicht so\u2026 Musik ist absolut und so, also das geht auch noch um ganz, ganz viele andere Sachen und die Pr\u00e4senz der Musiker auf der B\u00fchne und die Pr\u00e4senz den, klar den Instrumenten. Er hat glaube f\u00fcr die ganzen Auff\u00fchrungen. Er hat sich, es gibt so Fotos wo so kleine Modelle gebaut hat und die B\u00fchnensituation, die hat er von vorne rein total konstruieren und festgelegen und wusste genau \u201eso sollte aussehen bei dem Konzert\u201c. Das war extrem wichtig f\u00fcr ihn. Nat\u00fcrlich war er stolz darauf, diese Instr, diese tollen Instrumenten zu haben. Und wenn die da auf der B\u00fchnen standen und er hat ja nicht, es ist jetzt nicht das One Hit Wunder, also er ist nicht jetzt, alle zwei Tage hat er irgendwo ein Konzert gehabt sondern, wenn er ab und zu mal irgendwo seine Musik zeigen konnte, dann war das nat\u00fcrlich f\u00fcr ihn ein gro\u00dfes Gl\u00fcck. Also deswegen, man kann nat\u00fcrlich\u2026 Ich k\u00f6nnte mir vorstellen, dass man Instrumente bauen kann, wir haben es im Moment nicht hier, es gibt diese Surrogate Khitarra, das ist, es sind zwei K\u00e4sten mit jeweils sechs Saiten und wird meistens mit Schl\u00e4gen gespielt und ist auf so ein kleinen Resonanzk\u00f6rper montiert. Und eigentlich w\u00fcrde eine moderne Stilgitarre viel besser klingen, wenn man zwei Stilgitarres hintereinander bauen w\u00fcrde, dann hat mein ein Tonanschluss f\u00fcr ein Kabel, f\u00fcr eine Verst\u00e4rkung hat mein einen Anschluss drinnen\u2026 Ja, aber\u2026 Wie will man bi so einem Instrument machen, bei der Khitarra 1 zum Beispiel, wo im Grunde genommen zw\u00f6lf, zw\u00f6lf Gitarren am Senken [\u2026] hingerichtet sind, neben einander und wo der Interpret diese zw\u00f6lf Gitarren alle spielen muss. Ich glaube da gibt\u2019s dann nicht mehr so viele Variationsm\u00f6glichkeiten irgendwie das gro\u00df anders zu machen. Es sei dem, man macht auch hier, man verzichtet auf Resonanzk\u00f6rper und sagt ne, ich mache das Instrument einfach wie eine elektrische Gitarre, komplett verdrahtet mit Elektronik und so, dann h\u00e4tte man auch eben ein Klang, ein Gitarrenklang. Man k\u00f6nnte sogar noch \u00fcberlegen ob man das irgendwie MIDIfizieren, es gibt auch mittlerweile wahnsinnig viel M\u00f6glichkeiten, angefangen bei Gitarren die sich selber immer wieder richtig stimmen, f\u00fcr die Leute die Gitarre nicht stimme k\u00f6nnen, auf der B\u00fchne im Krach, Gitarre sieht einfach, da ist eine Saite runtergegangen, zieht die Mechanik von selber nach, stimmt immer. So was w\u00e4re nat\u00fcrlich ja auch m\u00f6glich, dass man so kleine Motoren hat, die die Stege schieben oder die Saiten strammen\u2026 Dass man das Instrument veranlassen kann auf Knopfdruck eine ganz andere Stimmung einzunehmen\u2026 Aber ich finde dann kann man auch gleich das Notebook aufklappen und da irgendwie die T\u00f6ne rein geben und das, die Glissandi die man da will, kann man dann irgendwie programmieren und dann l\u00e4uft das halt von selbst, also ein Instrument zu MIDIfizieren bedeutet ja immer den Interpret irgendwie auf dem M\u00fcll zu schmei\u00dfen. In dem Moment wo das Instrument von selber spielt und wo das vom Computer gesteuert ist, da ist der Interpret dann \u00fcberfl\u00fcssig, da f\u00fchle ich mich selber ehrlich gesagt so ein bisschen\u2026 Soll ich das unterst\u00fctzen als Interpret? Das kann man von mir nicht verlangen. Also da wird, nat\u00fcrlich gibt es Anwendungen wo das ganz toll ist so ein Instrument zu haben, wo man praktisch am Computer voraus bestimmen kann, Sachen machen kann die, die man auch nicht spielen kann, auf [einem] Instrument, von Menschen, was heute unm\u00f6glich w\u00e4re, das herzustellen, wenn es von Menschen gespielt w\u00e4re, aber das macht man ein, zwei Mal glaube ich und dann, dann merkt man, dass man eigentlich, dass man ziemlich alleine ist. Weil, ich glaube, man braucht einfach dann auch, auch als Komponist, braucht man, dass es in der Probe kommt, total nerv\u00f6s, sind die nett zu mir oder so, finden die das gut was ich mache, dann die Musik bringen, mit den Musikern arbeiten, dass das ganz irgendwie so eine Lebendigkeit hat, so eine nat\u00fcrliche menschliche Lebendigkeit und das hat man mit MIDI-Instrumenten nicht. Das funktioniert bei\u2026 bei den Klavierst\u00fccken von [Dan Carole] funktioniert das nat\u00fcrlich, weil die extrem abstrakt mathematisch irgendwie sind, also da [\u2026], da kann MIDI-Piano nat\u00fcrlich perfekt das St\u00fcck abspielen. Das ist aber trotzdem langweilig. Die St\u00fccke sind faszinierend zu h\u00f6ren, aber wenn man jetzt zehn von diesen Klavierst\u00fccken, von dem MIDI-Klavier abgespielt bekommt, dann sind nat\u00fcrlich sehr unterschiedlich, aber irgendwie\u2026 Das Ding rast da los und macht wahnsinnig und das ist\u2026 Es ist irgendwie tot. Richtig Spa\u00df macht mir das nicht. Irgendwie. Ich habe da lieber ein Mensch sitzen und wenn du, wenn man das St\u00fcck jetzt von Menschen nicht spielen, wenn Menschen das nicht spielen k\u00f6nnen, weil es einfach \u00fcber den, \u00fcber den technischen M\u00f6glichkeiten ist, die man mit zehn Fingern machen kann, ja dann hat es nat\u00fcrlich seinen Sinn. Dass man es dann elektronisch abspielen l\u00e4sst, aber ansonsten wo es nicht unbedingt n\u00f6tig ist, w\u00fcrde ich immer denken lieber sein lassen, also bei der Khitarra, man k\u00f6nnte ja das so machen, dass der Interpret nur noch die richtige Saiten spielen muss, aber die St\u00e4be, die Glasst\u00e4be die man zieht, die k\u00f6nnte auch elektronisch geschoben werden. Dann guck das Instrument immer selbst \u201eda muss ich hin\u201c in der Zeit wo der das da macht, vielleicht auf Knopf dr\u00fccken. Interpret spielt irgendwelche T\u00f6ne aber er wei\u00df, da muss der Glasstabe bewegt werden, ich dr\u00fccke auf diesen Knopf, der Glasstabe geht auf die n\u00e4chste Position, jetzt kann ich hier spielen. Aber wie langweilig ist das? Es geht ja hier gerade darum, es geht ja wirklich gerade darum, dass man an diesem Instrument diese Intonation wirklich zu h\u00f6ren lernt. Und nicht einfach nur \u201e[Seite 3 von dritten Hexat und Seite 6 von f\u00fcnften Hexat und jetzt kann ich da das machen]\u201c und habe aber \u00fcberhaupt keine Kontrolle \u00fcber Intonation und nichts und das spielt eine wahnsinnig gro\u00dfe Rolle. Also auch wie bei den [\u2026]board, ich meine, wenn ich dieses Instrument spiele, dann ist doch der einzige wirkliche Spa\u00df diese ganze Int, Intonationsprobleme zu bew\u00e4ltigen und wenn ich jetzt hier ein Motor h\u00e4tte, der mich die T\u00f6ne praktisch immer einstellt, vielleicht auf Knopfdruck hier oben, muss ich dann irgendwie das Metrum mit schlagen, damit das, mit der Stellenmotor einmal wei\u00df \u201eah jetzt bin ich auf der drei und, jetzt muss ich schnell nach hier unten sausen\u201c, dann w\u00fcrde der Interpret nur noch hier praktisch das Metronom f\u00fcr den Motor dann geben und w\u00fcrde nur noch hier spielen. Langweilig. Dann h\u00e4tte ich keine Lust mehr das zu spielen, das Problem ist tats\u00e4chlich hier Intonation, die richtige T\u00f6ne \u00fcber das Ohr finden. Da f\u00e4ngt der Spa\u00df hier erst an. Deswegen stehe ich solchen Versuchen diese Instrumente\u2026 Ich finde man muss dann andere Instrumente bauen, dann muss man halt ein neues Instrument bauen, was man so \u00fcberlegt, dass es sein, dass es seine eigene M\u00f6glichkeiten dann irgendwie entspricht. Ich finde es jetzt quatsch hinzugehen und zu sagen \u201eich m\u00f6chte die Khitarra 1 haben, die soll das genau machen k\u00f6nnen, was alle, was, was alle St\u00fccke von Harry Partch ben\u00f6tigen, aber ich m\u00f6chte noch, dass sie auch meine St\u00fccke auch spielen kann\u201c. Das funktioniert irgendwie nicht glaube ich, das kann man zwar machen\u2026 Dann steckt da in dem Instrument, stecken wahrscheinlich noch 100 Kilo Kabel drin\u2026 Ich w\u00fcrde es glaube ich nicht machen wollen. Ich w\u00fcrde dann lieber ein komplett neues Instrument bauen, was vielleicht beide Sachen machen kann, aber das wird dann da nicht mehr so aussehen. Da w\u00fcrde ich dann irgendwie praktischer vorgehen glaube ich, weil dann w\u00fcrde ich mich orientiert, an dem was man hinterher h\u00f6ren will. Jetzt um Glissandi und Akkordkonstellation und so und alles elektronisch abfahren zu k\u00f6nnen, ist es in der Live-Situation wahrscheinlich sogar besser etwas zu machen wie eine elektrische Gitarre, also die, wenn man sie so spielt, \u00fcberhaupt kein gro\u00dfartigen Klang hat, erst wenn man sie elektrifiziert und aufbl\u00e4st, so was. Das k\u00f6nnte dann ein viel kleineres Instrument sein oder so ein Tisch, wo man den Motoren alle einbaut mit allen Saiten und wo das so f\u00e4hrt, aber das musste man dann nochmal \u00fcberlegen. Ich glaube in der Schweiz ist da schon ganz viel \u00fcberlegt worden. [\u2026]<\/p>\n\n\n\n<p><br>56\u201950: (Eleni) Nein \/ ich wei\u00df, dass Johannes so Ideen hatte mit MIDIfizierung und \/ es gibt die M\u00f6glichkeit Dinge reinzustellen oder zu bauen, aber nat\u00fcrlich ist immer noch die Frage wie viel von Partch man hat und wo man das benutzen m\u00f6chte. F\u00fcr eine Musikakademie zum Beispiel hast du \u00dcbeinstrumente, w\u00e4re vielleicht super einfach und easy und man lernt genau zu zupfen und ja eine Partch Auff\u00fchrung ist eine andere Sachen \/ ja, ja, ja \/ ja. Und ich bin auch\u2026 Ich meine, das ist auch wichtig f\u00fcr Partch, dass man den Interpreten aktiv hat, auch der Teil, dass man wirklich versucht alles zu greifen \/ ja\/ und nicht dass es irgendwas automatisiert ist\u2026 ja. Aber ich wei\u00df nicht eigentlich, [das ist] die Frage von der historischen Auff\u00fchrungspraxis und wie wichtig das ist ein Instrument zu modifizieren und \/ ja \/ und ich kann ehrlich gesagt nicht sagen was vielleicht Partch heute hier das [Siemensgeld], w\u00fcrde es das nicht automatisieren, denkst du?<\/p>\n\n\n\n<p><br>58\u201904: Wer wei\u00df ja \/ ich wei\u00df nicht \/ k\u00f6nnte gut sein, dann h\u00e4tte er was womit er alles machen kann, wo er zu Hause in Ruhe sitzen kann an sein Computer, m\u00fcsste nicht st\u00e4ndig sich Geldsorgen machen. Es h\u00e4tte f\u00fcr ihn auch einige Vorteile. Aber dann h\u00e4tten wir eben eine Auff\u00fchrungspraxis, die w\u00fcrde genauso aussehen. Da stehen Instrumente auf der B\u00fchne, es ist aber kein Musiker da. Es geht ein Kabel weg, irgendwie ins Oft zu irgendein Mischpult, die Leute sitzen wie sie bei elektronischen Musik im Saal und h\u00f6ren sich nur die Musik an. Da w\u00e4re dann so. Und irgendwann dr\u00fcckt Partch auf Start und dann, dann l\u00e4uft die Musik damit ab. Ja\u2026 \/ keine Ahnung \/ ich finde das mal ok, aber wenn es jetzt drauf hinaus l\u00e4uft, dass es dann immer so ist, weil Partch zu einem gewissen Zeitpunkt so was an die Hand bekommen hat und gemerkt hat \u201eoh jetzt kann ich mir unheimlich viele Probleme vormals schaffen\u201c, dann finde ich es doch ein bisschen Schade\u2026 muss ich sagen. Und vielleicht w\u00fcrden die Instrumente dann, die St\u00fccke auch sehr \u00e4hnlich klingen und werden, das wei\u00df man eben auch nicht so, [wenn es jetzt ein] Instrument hat [und dann liegt man] auch wieder Beschr\u00e4nkungen, weil man ja nat\u00fcrlich, wenn man auf dem Instrument jetzt ein G spielt, kann man nicht auf dem gleichen Instrument vielleicht den gleichen Ton nochmal irgendwo spielen und solche Dinge ja. Sonst h\u00e4tte man ein zweiter Musiker mit einem zweiten Instrument wo man dann das schichten kann. Also das wirft auch wieder Probleme auf wo man, wo man vielleicht h\u00e4tte Partch schon am Ende irgendwie f\u00fcnf von solchen Sachen gehabt, die dann irgendwie automatisch funktionieren. Aber ich kann mir das nicht vorstellen. Ich glaube, der h\u00e4tte mal, so ein Jahr h\u00e4tte er da zu Hause gesessen, aber sp\u00e4testens nach einem Jahr h\u00e4tte er gemerkt, dass er irgendwie allein mit diesem ganzen K\u00e4se ist. Ich glaube er hat gebraucht, dass da Leute kommen, die sich irgendwie f\u00fcr seine Sachen interessieren und auch mittun, mit musizieren. Ja. Wer braucht das nicht? \/ ja, ich wei\u00df nicht \/ ja. \/<\/p>\n\n\n\n<p><br>01\u201800\u201907: (Eleni) darf ich fragen, ob du diese Papierrolle hast irgendwo, wo ich die \/ die was? \/ die\u2026 wo du die Khitarra die du gestellt hast in die USA \/ die\u2026 ah die Zeichnungen! Die sind hier im Haus. Muss man Bernd fragen. Die sind hier im Haus, irgendwo. Das ist eine Riesenrolle, wenn wir die ausrollen, dann m\u00fcssen wir erstmal gucken, dass wir das richtige Papier finden wo dann die Khitarra drauf ist. Aber das k\u00f6nnen wir nat\u00fcrlich schon machen, also wenn der Bernd jetzt das raussucht, dann soll es hier runterbringen dann k\u00f6nnen wir es hier, k\u00f6nnen wir es hier auseinandernehmen und ausrollen \/ Wem soll ich fragen? \/ der Bernd [Laienker], der ah den kennst du gar nicht? Ich rufe ihn eben an. Sind wir denn sonst? \/ Ja. Ich glaube, die ist perfekt, danke. \u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>0\u201922: (Eleni) du solltest dich vorstellen, eigentlich und du hast eine super spezielle Rolle in diesen ganze Projekt so\u2026 Ein bisschen \u00fcber diese, du bist der einzige eigentlich der \u00fcber diesen Pro, Nachbauprozess sprechen kann. \/\u00dcberhaupt was wei\u00df, ja. 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